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Montag, 4. März 2013

Bundesagentur und Jobcenter sparen auf Kosten der Arbeitslosen

Schwerin/MVPO Nach Angaben des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Henning Foerster, könnten mehr arbeitslose Frauen und Männer in Beschäftigung gelangen, wenn die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel auch tatsächlich einsetzen würden.

„Die Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage (Drs. 6/1518) belegt, dass die Bundesagentur für Arbeit für Arbeitslosengeld-1-Empfänger in MV im Jahr 2012 von den zur Verfügung stehenden rund 73 Mio. Euro lediglich etwas mehr als 54 Mio. Euro eingesetzt hat“, erklärte Foerster am Montag.


Im Jahresdurchschnitt 2012 bezogen monatlich 30 272 Frauen und Männer Arbeitslosengeld. „Mit 19 Mio. Euro hätte eine Vielzahl von Maßnahmen, zum Beispiel Eingliederungszuschüsse für Arbeitslose, deren Vermittlung erschwert ist, finanziert werden können.

Diese sollen Arbeitgeber motivieren, auch Menschen eine Chance zu geben, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen oder fehlender Berufserfahrung die Anforderungen an den angebotenen Arbeitsplatz nicht zu 100 Prozent erfüllen können.


Es ist unverantwortlich, den Männern und Frauen diese Unterstützung zu verwehren.“

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