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Donnerstag, 28. März 2013

Antisemitismus – Vorwurf gegen Jobcenter Düsseldorf bleibt ungeklärt

Ergebniss der Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Antisemitismus bleibt wohl Verschlusssache.

Weil bestimmte Mitarbeiter von Jobcentern in Düsseldorf über Jahre hinweg mit rechtswidrigen Bescheiden und unberechtigten Rückforderungen eine Familie in Düsseldorf malträtierten, leitete Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, eine Antisemitismus Untersuchung ein.

Die durch jahrelange Verfolgung stigmatisierte Familie ist wegen schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Sozialgeld angewiesen.

Mitarbeitern des Jobcenters Düsseldorf Mitte stehen im Verdacht, gezielt gegen eine jüdische Familie zu arbeiten.

Doch Mitarbeiter des Jobcenter Düsseldorf Mitte interessierte das nicht. Zuerst weigerte sich die Behörde, generell auf die Anträge zu reagieren.

Später, nachdem sich das Sozialgericht Düsseldorf eingeschaltet hatte, erließ das Jobcenter willkürlich Ablehnungsbescheide. Als das Gericht allerdings durchaus den Anspruch auf Sozialgeld bestätigte, zahlte die Behörde immer noch nicht.

Erst nachdem eine vollstreckbare Ausfertigung des Gerichtsbeschlusses beantragt wurde, zahlte das Jobcenter Düsseldorf zähneknirschend die zustehenden Leistungen. Eine solche Tortur ist nicht einmal gesunden jungen Menschen zuzumuten. Geschweige denn den Alten, Schwachen und Kranken.

Es ist allseits bekannt, dass an den Jobcentern teils menschenverachtende Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden.


Zahlreiche Beschwerden über Schikanen

Der Vorwurf der Schikane ist keine reine Spekulation oder Unterstellung. Vielmehr sind es harte Fakten. Fakten, die auch Nils Böhlke von der Partei DIE LINKE in Düsseldorf bestätigt. In seiner Pressemitteilung vom 25.04.2012 teilt er betroffen mit: „Mich erreichen vor Ort zahlreiche Beschwerden über die alltäglichen Schikanen, denen Hartz IV-Betroffene ausgesetzt sind.“ Die Rheinische Post Düsseldorf berichtet in ihrem Artikel „Schwere Vorwürfe gegen Arge“ vom 23.04.2008, der frühere Geschäftsführer der Behörde Jürgen Kocialkowski hätte es gerade mal sieben Arbeitstage ausgehalten, bevor er entnervt fristlos kündigte und Werner Rous das Ruder übernahm. Von Sabotage, Schindluder und Blockade ist dort die Rede. Unerträgliche Zustände also.

Mehrere Anfragen an den Geschäftsführer des Jobcenters, ob dieses menschenverachtende Treiben durch seine Mitarbeiter von ihm abgesegnet sei, blieben unbeantwortet.

Auch nachdem die Geschäftsleitung über die katastrophalen Vorgänge informiert war, hat sich das Jobcenter keinen Millimeter bewegt. Die systematische Misshandlung von Minderheiten unserer Gesellschaft wird somit auch nach außen mit voller Härte verteidigt.

Der Pressesprecher des Jobcenters Düsseldorf Mitte weist jegliche Vorwürfe zurück und versichert, dass die Mitarbeiter des Jobcenters lediglich demokratische Mittel anwenden. Schlussfolgernd ist die Nötigung von Hilfebedürftigen durch Rechtsbeugung also völlig legitim.

Drohungen von Mitarbeiter des Jobcenters

Nachdem nun die ungeheuerlichen Vorfälle in verschiedenen Presseportalen zu lesen waren, bedrohten Bedienstete des Jobcenters Düsseldorf Mitte die Betreiber der Presseportale und versuchten eine negative Berichterstattung zu verhindern.

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1 Kommentar:

  1. Mir scheint als ob einige Mitarbeiter beim Jobcenter nicht mehr wissen was Sie tun. Sie stellen ihre eigene Gesetze auf und weichen damit stark von Normen ab. Als Diplom Betriebswirt soll ich zum Beispiel meinen Hauptschulabschluß nachholen.....wer kann darüber noch lachen? Und wenn man sich verbessern möchte indem man zum Beispiel nach einer Weiterbildung fragt, dann heißt es....aber wieso denn.....Sie haben doch alle Qualifikationen.

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