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Dienstag, 19. März 2013

Jobcenter Betrug: 100000 Euro in die eigene Tasche - Gemeinsame Sache mit Hartz IV-Empfänger?

Gemeinsame Sache? Ein Sachbearbeiter und ein Kunde der Mainarbeit sollen das Jobcenter um 100 000 Euro betrogen haben.

Jetzt müssen sich die beiden Männer vor dem Amtsgericht verantworten.

Es sind zwei sehr unterschiedliche Typen, die sich am Montag vor dem Amtsgericht wiederbegegnen: Sven S. blickt mit ängstlichen Augen durch seine runden Brillengläser.

Das, was der schmale Mann sagt, ist oft kaum zu verstehen. Ramin T. dagegen wirkt selbstbewusst und eloquent, spricht mit klarer, kräftiger Stimme. Gemeinsam sollen sie, so der Vorwurf der Anklage, das kommunale Jobcenter Mainarbeit um mehr als 100000 Euro betrogen haben.

S., der dort als Sachbearbeiter für Hartz-IV-Bezieher arbeitete, soll seinem Kunden T. das Geld zwischen 2006 und 2010 in bar oder per Überweisung ausgezahlt haben.

In 81 Einzeltranchen zwischen 200 und 3000 Euro. Er sei in einer Notlage gewesen, sagt S., habe Schulden und Kredite abbezahlen müssen.

T. habe ihm Drogen besorgt und ihn so erpressbar gemacht. Neben dem Regelsatz gab es auch immer wieder Sonderzahlungen – für Strom und Gas, Mietrückstände, neue Möbel oder einfach zur Behebung einer „akuten Notlage“.

weiterlesen:

Gerade aktuell von Willy V. zur Verfügung gestellt worden, Danke:

Ellen Vaudlett: Betrug bei der MainArbeit Offenbach -100.000 € - Prozeßbeobachtung 

Offenbach ? Ex Mitarbeiter des Jobcenters MainArbeit wegen Betrugs in 81 Fällen vor Gericht.

Vorab: Eine kurze und sachliche Zusammenfassung erschien in der heutigen Rundschau.

Ich habe, neben zahlreichen Zuschauern, die über 5 Stunden andauernde Verhandlung auch mit Spannung verfolgt.

Meine persönlichen Eindrücke nach dem Auszug aus dem Artikel der Frankfurter Rundschau:

Von Ellen Vaudlet, Offenbach:
http://snipurl.com/26n6ie9

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