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Freitag, 1. Juli 2011

Restschuldbefreiung bei Verbraucherinsolvenz

Verbraucherinsolven, Restschuldbefreiung, Sperfrist
 § 290 Abs.3 Nr. InsO 

Nimmt ein Schuldner im Verbraucherinsolvenzverfahren seinen Antrag auf Restschuldbefreiung zurück, kann er einen erneuten Antrag erst nach einer Sperrfrist von drei Jahren stellen (BGH, 12.05.2011 - IX ZB 221/09).
Zum Beschluss des Bundesgerichtshofes>>>.

Anmerkung: Wegen der Sperrfrist, die die Restschuldbefreiuung weiter verlängert, empfiehlt sich die Rücknahme nach Möglichkeit zu vermeiden.

Kommentare:

  1. Allerdings löst nicht jede Antragsrücknahme eine Sperrfirst aus. In der Entscheidung hatte bereits ein Gläubiger einen Versagungsantrag gestellt.

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  2. Besten Dank für Ihren Hinweis John Miehler. Mein Rat zielte natürlich dahin, die Sperrfrist möglichst zu vermeiden.

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