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"Bild": Ministerium muss 700 Millionen für Hartz IV nachschießen


23.11.13 14:47
dpa-AFX
BERLIN (dpa-AFX) - Die Kosten für Hartz IV steigen in diesem Jahr stärker als erwartet.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Samstag) muss das Bundesfinanzministerium eine außerplanmäßige Ausgabe von 700 Millionen Euro bewilligen, um die unerwartet hohen Hartz-IV-Kosten zu decken. Nach diesem Bericht hat das Ministerium die Zusatzausgabe mit "der wenig günstigen Entwicklung der Zahl der Bedarfsgemeinschaften" begründet. Die Bundesregierung hatte bei der Haushaltsaufstellung erwartet, dass die Zahl der Hartz-IV- Haushalte wegen der guten Konjunktur weiter sinkt. Tatsächlich lag sie aber nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit Ende Oktober bei rund 3,28 Millionen. Nach den bisherigen Haushaltsplänen sollte der Bund dieses Jahr rund 32 Milliarden Euro für Hartz IV ausgeben./cha/DP/zb
Quelle: aktien-check online




Kommentare

  1. Ich sehe die Geschichte von einem anderen Standpunkt aus - und wesentlich kritischer...
    Die Überschrift lautete fast unisono:
    Laut "Bild" 700 weitere Millionen Euro für Hartz IV nötig.
    D. h. hier wird unterschwellig (wieder einmal) suggeriert, dass der Steuerzahler 700 Mio mehr für HartzIV blechen darf.
    Verschwiegen wird wohlweislich, dass der normale Leistungsberechtigte immer noch am (selben) Hungertuch nagt und die Millionen eher der schlechten Statistikfälschung, bzw. Rechenkünste der Bundesanstalt für Arbeit zuzurechnen sind..
    Für einen Bruchteil der Summe hat man schon Bischöfe aus dem Haus gejagt...:-)

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