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Montag, 3. Juni 2013

Hohe Dunkelziffer bei potentiellen Hartz-IV-Aufstockern - Niedrige Löhne - Hunderttausende Beschäftigte verzichten auf Hartz IV

Wenn der Lohn so niedrig ist, dass ein Anspruch an den Staat entsteht: Viele Beschäftigte haben einer Studie zufolge Anrecht auf Hartz IV, nutzen es aber nicht. Viele wissen wohl gar nicht, dass sie das Geld bekommen könnten.

 
 
In Deutschland gibt es etwa vier Millionen Menschen, die weniger als sieben Euro brutto die Stunde verdienen. Für einige ist das nicht so schlimm, weil sie zum Beispiel Beschäftigte mit Nebenjobs sind, Schüler, Studenten, Rentner oder Arbeitnehmer, die einen besserverdienenden Partner haben. Es gibt allerdings auch viele, die trotz eines regulären Vollzeitjobs sich oder ihre Familie nicht ernähren können.

Sie arbeiten von morgens bis abends und kommen dennoch nur auf einen Nettolohn unterhalb des Existenzminimums. Sie können daher zusätzlich Grundsicherung (Hartz IV) von der Bundesagentur für Arbeit beziehen.

Doch nicht alle machen von ihrem Recht Gebrauch. Das gilt auch für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor wie Leiharbeiter, Zimmermädchen oder Gebäudereiniger.

Obwohl es für sie um ein paar hundert Euro im Monat gehen kann, lassen sich viele von ihnen den Lohn nicht vom Staat mit Hartz IV aufbessern. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen, die an diesem Montag veröffentlicht wird.


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