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Montag, 8. April 2013

Berliner Jobcenter haben Hartz-IV-Vergabe nicht im Griff

Eine Studie stellt verheerende Mängel in Berlins Jobcentern bei der Vergabe von Hartz-IV-Leistungen fest. Es mangelt vor allem an einer systematischen Datenerfassung und Zusammenarbeit der Behörden.


Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt).

Demnach bestehen in Berlin "unzureichende Regelungen der Zusammenarbeit zwischen Bezirksämtern und Jobcentern".

Außerdem bestünden in den jeweiligen Jobcentern jeweils unterschiedliche Antragsverfahren und keine systematische Datenerfassung zu den Hartz-IV-Empfänger.

Das Fazit der Studie ist verheerend.

"Es existiert kein ausgearbeitetes Steuerungssystem", "es gibt allenfalls in Ansätzen Informationen über die Finanzströme", und "es existiert keine Kooperationskultur" zwischen den Behörden, heißt es darin.

In Berlin befassen sich die Sozial- und Arbeitsverwaltung, die Bezirke und die Jobcenter mit den arbeitslosen Hartz-IV-Empfängern.

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1 Kommentar:

  1. Wenn die Bürger wüssten, wie hier öffentliches Geld buchstäblich verbraten wird, gäbe es mit Sicherheit eine zweite Normannenstrasse...

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