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Samstag, 6. April 2013

Arbeitsagentur und Jobcenter ertrinken in Hartz-IV-Akten - Umfang der Hartz-Akten beläuft sich auf mehr als 2,8 Milliarden Seiten

Den Betreuern von Harzt-IV-Empfängern wächst der Aktenberg langsam über den Kopf. Auf 2,8 Milliarden Seiten sind mittlerweile Leistungen dokumentiert.

Die Arbeitsagentur ist besorgt – und ruft ihre Mitarbeiter zum Handeln auf.
Die Arbeitsagenturen und Jobcenter können die Aktenberge von Hartz-IV-Beziehern kaum noch bewältigen. Deshalb sollen die Unterlagen nun massiv ausgedünnt werden.

Das berichtet die „Bild“-Zeitung vom Freitag unter Berufung auf eine interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Danach beläuft sich der Umfang der Hartz-Akten auf mehr als 2,8 Milliarden Seiten.

Die „stete Zunahme“ des Volumens der Leistungsakten „ist als kritisch zu betrachten“, heißt es laut „Bild“-Zeitung in der internen Weisung der BA.

Die Mitarbeiter werden nun angehalten, unnötige Unterlagen und Doppelungen aus den Akten zu entfernen.

Aufgehoben werden aber Zahlung für ärztliche und psychologische Gutachten, Kontoauszüge und Tilgungspläne für Immobilien der Hartz-Bezieher – bis zu einer Frist von 13 Jahren nach Ende der Hartz-IV-Bezugszeit.

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